VON LIEBE UND ZORN zeigt mit Bildern, Fotos und Dokumenten was JUNGSEIN IN DER DIKTATUR auch bedeutete.

Die Kunstprojekte EINSCHLUSS I - IV versuch(t)en, uns die Wirklichkeit des Gefangenseins näher zu bringen.

 

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2010

"Von Liebe und Zorn - Jungsein in der Diktatur"

Die Ausstellung ist weiter unterwegs. Am 11.02.2010 wurde sie in Gotha eröffnet:

Ausstellungseröffnung „Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“ (Erstausführung mit Hörstationen) am 11.02.2010 im Staatlichen Berufsschulzentrum Gotha-Sundhausen/Abt. Berufliches Gymnasium, Inselbergstr. 59, 99867 Gotha 

An der Eröffnung nahmen ca. 120 Gäste teil, vorrangig Schülerinnen und Schüler. Die Begrüßung übernahm die Schulleiterin Frau Baumbach. Den Eröffnungsvortrag hielt Ralf-Uwe Beck, Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Landeskirchenamt der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Uwe Kulisch, Mitautor und Kurator der Ausstellung, übernahm die Einführung in die Wanderausstellung, die bis zum 20.03.10 in Gotha gezeigt wird. Im Anschluss erfolgte ein geführter Rundgang durch die Ausstellung, in Gesprächen ergaben sich weitere Kontakte. Dieser Ort ist von besonderer Öffentlichkeitswirkung, denn das Berufsschulzentrum hat ein Potenzial von 1.700 Schülerinnen und Schüler.

Weitere Gäste waren u. a.: Evelin Groß/Kreisvorsitzende der CDU, Matthias Hey/Landtagsabgeordneter der SPD, Wolfgang Brunner/Leiter der BStU Erfurt, Sebastian Bellstedt/Referent der Bundestagsabgeordneten Katrin Göring-Eckhardt und Matthias Mörstedt/Vorstandsmitglied des Freiheit e.V.

Besuchen Sie auch die Webpräsenz der Ausstellung: www.von-liebe-und-zorn.de

Ausstellungstermine

 

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2009

Diesen Sommer richtet der Freiheit e.V. gemeinsam mit der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen ein umfangreiches Sommerprogramm aus.

Informieren Sie sich bitte hier zu den Themen und Terminen der Veranstaltungen:

Sommerprogramm 2009       Flyer zum Sommerprogramm 2009 (2MB)

 

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2009

"Von Liebe und Zorn - Jungsein in der Diktatur"

Ausstellung

Vor etwa 30 Jahren träumten "Barry", "Fetzer" und ihre Erfurter Freunde und Freundinnen von Freiheit und einer besseren Welt in Liebe und Toleranz. Sie träumten von San Francisco und Paris. Und von Pink Floyd. Aber diese Dinge waren für sie so unerreichbar wie der Mond.

Denn es gab eine Mauer, die sie von all dem trennte.

Hinter dieser Mauer waren solche Hippie-Träume verdächtig, vor allem, wenn man versuchte so zu leben, den Mut hatte ANDERS zu SEIN.

Denn der Erfurter Freundeskreis lebte in einer Diktatur, die Jugendliche zu "sozialistischen Persönlichkeiten" erziehen wollte.

Aber die vorgegebenen DDR-Helden konnten sie nicht begeistern, ebenso wenig wie die vom Staat verordnete Lebensweise und Kulturpolitik.

Wir wollen ihre Geschichte erzählen, zeigen, wie sie versuchten, im Alltag der DDR ihr ANDERS SEIN zu leben und deshalb Einschränkungen hinnehmen mussten, bis hin zu harten Repressionsmaßnahmen.

In Form einer Ausstellung wollen wir die Erlebnisse des Freundeskreises in der Zeit von 1973 bis 1983 ausführlich darstellen.

Die Wanderausstellung ist ab Frühjahr 2009 ausleihbar. Sie besteht aus 27 Tafeln (70x100 cm), auf denen erstmals gezeigte Insiderfotos, private Dokumente und Stasiakten-Auszüge zu sehen sein werden. Hörstationen sollen durch Klangcollagen das Eintauchen in die Zeit 1973 bis 1983 erleichtern. Die Ausstellung ist für öffentliche Räume, Schulen und Galerien geeignet, wird kostenfrei angeboten und kann vorbestellt werden.

Besuchen Sie auch die Webpräsenz der Ausstellung: www.von-liebe-und-zorn.de

Ausstellungstermine

 

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2008

EINSCHLUSS IV - Licht und Horizonte

heißt die vierte Ausstellung der vorläufigen Gedenkstätte Andreasstraße, die gemeinsam von dem Verein Freiheit e.V. Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße und der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen getragen wird.

Sie wird am Freitag, dem 27. Juni ab 20 Uhr auf dem Hof der Gedenkstätte (Zugang von der Bechtheimer Straße am Domplatz-Parkhaus) eröffnet.
Neben den Veranstaltern und den beteiligten Künstlern spricht Justizministerin Marion Walsmann ein Grußwort. Getränke und Snacks werden zugunsten der Gedenkstätte angeboten.

Der augenfälligste Teil der Kunstausstellung ist diesmal eine Lichtinszenierung des Gebäudes von Patricia Dechantsreither und Steve Bucklitzsch, beide Studenten des Design Forum Coburg, umgesetzt von Sebastian Bode Firma STRONG P.A.e.K. aus Königsberg. Etwa 22 Uhr wird die Lichtinszenierung erstmals gezeigt werden.
 

Im Haus sind folgende Angebote zu sehen und zu hören:

 
  • Haftzellen des MfS im Originalzustand
  • Zeitzeugeninterviews
  • Drei kleine Ausstellungen:
  • Verlassene Orte politischer Haft Fotos von Claus Bach, Weimar
  • Horizonte: Architekturmodelle zur Errichtung einer Gedenkstätte in der Andreasstraße (Bauhausuniversität Weimar)
  • Bilder aus der Auseinandersetzung in und mit der DDR von Hieronymos Eckehard Post
Öffnungszeiten: 27. Juni bis 14 September 2008 , Donnerstag bis Sonntag  von 14 bis 19.30 Uhr
  Eintritt frei,  um eine Spende für die Gedenkstätte wird gebeten
   
Führungen: Donnerstag 17.30 Uhr durch LStU
Samstags 14 Uhr: Führung mit Zeitzeugen durch Freiheit e.V.
  und auf telefonische Bestellung 0361 3771951 (auch außerhalb der Öffnungszeiten)

Eine Veranstaltungsreihe, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung gefördert wird, vertieft die Beschäftigung mit der DDR-Geschichte.
 

Diese vierte  Ausstellung wurde notwendig, da noch immer keine Entscheidung über die Errichtung der Gedenkstätte und den Umgang mit der Immobilie getroffen wurde. Wie das Gebäude, so verfällt auch die Erinnerung an die Verbrechen des SED-Staats und die Achtung vor den Opfern dieser Diktatur. Besorgt darüber laden Freiheit e.V. und Landesbeauftragte die Erfurter, die Thüringer und ihre Gäste ein, sich genau zu erinnern, an das selbst erlebte und an das, was man zu DDR-Zeiten lieber nicht so genau wissen wollte. „Helfen Sie mit Ihrem Besuch, mit Gesprächen und mit Ihrer Spende, dass dieser wichtige Erinnerungsort nicht doch noch verloren geht!“ ruft Joachim Heise, Vorsitzender des Freiheit e.V., auf.

http://www.einschluss.de/

 

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2007

fand die Ausstellung "Einschluss III - verhaftet" vom 13.06.2007 bis zum 15.09.2007 statt.

Der authentische Ort: der erhalten gebliebene, ehemals vom MfS genutzte Zellentrakt

Die Hörstationen: Erinnerungen von Angehörigen Inhaftierter über ihr Mit-verhaftet-Sein; Stimmen zum Fortwirken der traumatisierenden Erfahrungen

Die künstlerischen Reflexionen: Installationen von Michael Anhalt, Marianne Leupi, Vaxhid Xhelili, Manfred May

http://www.einschluss.de/einschluss3/leitmotiv.html

 

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2006

gab es ein akustisches Projekt. Es wurde von Komponisten und Kompositionsstudenten der Weimarer Musikhochschule entwickelt.

Gefangenschaft hören

 

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2005

hatten wir eine Ausstellung mit Objekten und Installationen zum Thema "Einschluss" verschiedener bildender Künstler in 15 Zellen des Gefängnisbaus. 

http://www.thueringen.de/tlstu/haftanstalt/haftandreasstrasse.html