Termine für Vereinsmitglieder und Interessenten der Zeitzeugenarbeit  sowie zu Veranstaltungen und Ausstellungen

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"Von Liebe und Zorn - Jungsein in der Diktatur"

Die Ausstellung ist weiter unterwegs. Die aktuelle Terminplanung finden Sie hier:

Termine   

Besuchen Sie auch die Webpräsenz der Ausstellung: www.von-liebe-und-zorn.de

 

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

zur Jahreshauptversammlung des Vereins Freiheit e.V. Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße laden wir Sie herzlich ein.

Sie findet am 14. Mai 2011 von 14:00 bis ca. 17:00 Uhr im Lesesaal der BStU Außenstelle Erfurt, Petersberg Haus 19, 99084 Erfurt, statt.

Einladung

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Einladung zur 6. Ideen-Werkstatt 

Liebe FreiheitlerInnen, Freiheitsfreundinnen und –freunde!

Zuerst möchten wir Ihnen/Euch natürlich ein Gesundes Neues Jahr wünschen! Wir hoffen, dass Ihr Euch gut erholt habt und der Ideen-Werkstatt weiterhin treu bleibt. 

Wir möchten Sie/Dich herzlich einladen zu unserer 6. Ideen-Werkstatt am Samstag, den 15. Januar 2011, ab 13 Uhr (bis ca. 18 Uhr) in den Räumen der „Offenen Arbeit“ Erfurt, Allerheiligenstraße 9.

Wir bitten um Entschuldigung, weil die Einladung diesmal so kurzfristig erfolgt, hoffen aber trotzdem auf Euer Erscheinen. Es besteht dringender Gesprächsbedarf, denn es hat sich allerhand ereignet.  

Auch im neuen Jahr freuen wir uns natürlich auf Ihre/Eure guten Gedanken und Ideen zum Konzept der Dauerausstellung und einen regen Austausch. Wir hoffen auf rege Teilnahme und Mitwirkung.

Herzliche Grüße

Andrea Herz, Marina Böttcher, Uwe Kulisch, Joachim Heise 

Man muss sich die Freiheit nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.
(Meret Oppenheim)

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Erfurt 1976. Eine Revue

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, am 20. und 21. Januar um 20 Uhr gibt es ein besonderes Ereignis im AudiMax der Universität Erfurt.

Erfurt 1976. Eine Revue thematisiert die Verfolgung Andersdenkender an der damaligen Pädagogischen Hochschule Erfurt. Studenten haben mit Dozenten eine Revue erarbeitet, die anhand eines authentischen Falles tiefe Einblicke in das Funktionieren der SED-Diktatur im Alltag gibt. Sie werden überrascht sein, wie Form und Inhalt zueinander finden.

Bitte unterstützen Sie die Studenten, die sich mit Ernst und Einfühlungsvermögen und mit Lebenslust dem Thema näherten, indem Sie am 21. oder 22. Januar in die Uni Erfurt kommen und indem Sie diese Einladung weiter verbreiten.  

Mit freundlichen Grüßen, Hildigund Neubert 

Weitere Informationen bei Frieder W. Bergner, Tel: 036203-50720,  www.friederwbergner.de

Flyer

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Ausstellungseröffnung

am Montag, dem 6. Dezember 2010, um 18.00 Uhr im Niedersächsischen Landtag

„Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“.

Herr Landtagspräsident Dinkla würde sich sehr freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

Einladung        Anmeldung 

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Arbeitstreffen

Am 13.11. organisiert der Verein die Fahrt zu einem Arbeitstreffen in die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden. In der Gedenkstätte ist eine Führung mit kompetenter Begleitung vorgesehen, daran schließt sich ein Zeitzeugengespräch mit ehemals in Dresden Inhaftierten an. Es sollen Erfahrungen beim Umgang mit Parteigängern des ehemaligen MfS  während Führungen in der gegenwärtigen Zeit ausgetauscht und allgemeine Fragen der Gedenkstättenarbeit erörtert werden.

Abfahrt von Erfurt Hbf       13.11.2010     9:34 Uhr       ICE 1555

Rückkunft in Erfurt Hbf      13.11.2010   20:28 Uhr       ICE 1552

Die Teilnahme ist kostenfrei und auf 15 Personen begrenzt.

Interessenten melden sich bitte bei J. Heise unter der Handy.-Nr.: 0177 5972723

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Zeitzeugentreffen

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte ehemalige politische Häftlinge und ihre Familien!

Wie in jedem Jahr möchten wir Sie und Euch gemeinsam mit der TLSTU wieder zu einem Zeitzeugentreffen einladen. Wir treffen uns am 20. November 2010 ab 14:00 Uhr im frisch renovierten Haus Dacheröden, Erfurt, Anger 37.

Wie immer sollen persönliche Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen im Mittelpunkt stehen. Zwischendurch gibt es Informationen zu den Neuerungen bei den Rehabilitierungsgesetzen und natürlich zum Stand der Gedenkstätte Andreasstraße.

Um 16:00 Uhr beginnt die Konzertlesung mit Liedermacher und Texter Karl-Heinz Bomberg, Berlin " Wenn sich der Untergrund bewegt"

Anschließend planen wir noch eine Diskussionsrunde über Einzelheiten zum Konzept für die Gedenkstätte Andreasstraße. Am Abend bleibt Raum für persönliche Verabredungen, manch einer muss sicher auch wieder nach Hause fahren.

So hoffen wir, Sie alle gesund und voller Tatendrang wiederzusehen.

Joachim Heise, Vorsitzender und Hildigund Neubert, Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen

Karl-Heinz Bomberg

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Einladung zur 4. Ideenwerkstatt

Lieber Freiheits-Freundinnen und –Freunde,

bei unserem letzten Zusammenkommen haben wir uns ja entschlossen, uns zu einer vierten Gesprächsrunde für den 16. Oktober – auch diesmal wieder ab 13.00 Uhr – zusammenzufinden. Dieses Mal treffen wir uns im „Haus der Vereine“, Johannesstraße 2 in Erfurt. Das „Haus der Vereine“ befindet sich hinter der Kaufmannskirche/Lutherdenkmal, auf der linken Straßenseite, ganz nah beim ehemaligen Kaufhaus, heute „Anger 1“.

Wir haben ja beim letzten Treffen für den 21. Oktober eine öffentliche Abendveranstaltung beschlossen und geplant, in der wir unsere Ideen für weitere Perspektiven der Andreasstraße mit der Erfurter Öffentlichkeit diskutieren wollen. Daran ist inzwischen auch weiter gearbeitet worden.

Am 16. Oktober müssen wir dafür nochmals die Vorbereitung für diesen 21. Oktober proben und festklopfen – das ist auch deshalb wichtig, weil mehrere Kurzredner abgestimmt und diszipliniert die Einführung geben und nachher noch genügend Zeit für das allgemeine Gespräch bleiben muss. Vielleicht sollten wir auch gemeinsam darüber nachdenken, was noch konkretisiert werden muss, was vielleicht zu kurz oder zu ausführlich kommt und wie wir in der freien Diskussion für noch bessere öffentliche Akzeptanz eintreten können. Und dann könnten wir uns überlegen, wie es nach dem 21. Oktober weitergehen kann.

Also bitte beide Termine unbedingt vormerken und mit uns gemeinsam verbringen und voranbringen:

 4. Ideenwerkstatt am 16. Oktober (Samstag) 13 bis ca. 17 Uhr im Haus der Vereine, Johannesstraße 2, Erfurt, Tagungsraum im Erdgeschoss

 Öffentliche Vorstellung des Vereinskonzeptes für die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße am 21. Oktober 19:30 Uhr im Festsaal des Hauses Dacheröden, Anger 37/38, links neben dem alten Angerbrunnen.

Seid alle wieder (oder erstmals) herzlich willkommen.

Erfurt, 5.10.10

Joachim Heise, Andrea Herz,
Marina Böttcher, Uwe Kulisch

„FREIHEIT bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.“  George Bernard Shaw

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1. Oktober 2010 ab 19:30 Uhr, Nordhausen, Wiedigsburg 7/8, Aula des Herder-Gymnasiums

EINLADUNG

Der Verein „Freiheit“, die Landeszentrale für politische Bildung, die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und das Herder-Gymnasium Nordhausen laden Sie ein zur Buchlesung

Dissidenten für Devisen - Häftlingshandel zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland

Flyer

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18. September 2010 ab 13 Uhr (bis ca. 19 Uhr) in den Räumen der „Offenen Arbeit“ Erfurt, Allerheiligenstraße 9.

EINLADUNG

Liebe Freiheitsfreundinnen und Freiheitler,

wir möchten Sie/Dich am Samstag, den 18. September 2010 ab 13 Uhr zu unserer 3. offenen Ideen- und Rede-Werkstatt in die Räume der „Offenen Arbeit Erfurt“, Allerheiligenstraße 9, ganz herzlich einladen.

Hier ist die komplette  Einladung

 

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24. Juli 2010, 14:00 Uhr, ab 13 Uhr (bis ca. 19 Uhr) in den Räumen der „Offenen Arbeit“ Erfurt, Allerheiligenstraße 9.

EINLADUNG

Liebe Freiheitsfreundinnen und Freiheitler,

am Samstag, den 4. September 2010 ab 13 Uhr – möchten wir Sie bzw. Dich zu unserer

 2. offenen Ideen- und Rede-Werkstatt

in die Räume der „Offenen Arbeit Erfurt“, Allerheiligenstraße 9, wieder ganz herzlich einladen.

Am 24.07.10 trafen wir uns zur ersten Ideenwerkstatt. Diese Runde verlief in offener, kreativer Atmosphäre und erbrachte viele konstruktive Vorschläge und Ideen. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass diese Werkstatt fortgeführt werden soll. Es besteht ja auch weiter dringender Handlungsbedarf. Aus diesem Grund haben wir eine weitere kleine Arbeitsgruppe gebildet, die sich schon zweimal getroffen hat und Ihnen/Euch ihre bisherigen Resultate zum Konzept einer Dauerausstellung und der Ausarbeitung einer Veranstaltungsreihe  am 04.09.10 vorstellen möchte. Anschließend wollen wir natürlich dazu Ihre/Eure Kritiken und Anregungen hören und diese einbeziehen.

Wir wollen und müssen uns weiterhin in die konzeptionelle Gestaltung der künftigen Gedenk- und Bildungsstätte einmischen, gerade auch, weil das Kultusministerium bisher keinerlei Interesse an unserer Mitarbeit gezeigt hat und unsere Sachkompetenz anzweifelt.

Um uns berechtigt einmischen zu können, brauchen wir ein schlüssiges eigenes Konzept. Dieses soll aber aus einer breiten Basis heraus entstehen. Deshalb möchten wir Sie/Dich herzlich einladen zu unserer zweiten Ideenwerkstatt am Samstag, den 4.09.10.

Mitzubringen sind erneut Gedanken und Ideen und die Lust zur Mitarbeit. Auch von den Freiheitsfreundinnen und –freunden, die am 04.09.2010 nicht kommen können, würden wir uns sehr über Statements und Informationen freuen.

Gerade, weil unser Mitwirkungsspielraum momentan so begrenzt wird, müssen wir aktiv werden. Auch widerständige Ideen sind gefragt. Was können wir ggf. tun, damit die Gedenkstätte Andreasstraße kein „DDR-Museum“ wird?

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und Mitwirkung.

Erfurt, den 18.08.2010

Marina Böttcher, Uwe Kulisch 

 „ Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit, - das sind die Stützen der Gesellschaft.“  Henrik Ibsen

 

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24. Juli 2010, 14:00 Uhr, ab 13 Uhr (bis ca. 19 Uhr) in den Räumen der „Offenen Arbeit“ Erfurt, Allerheiligenstraße 9.

Liebe FreiheitlerInnen, Freiheitsfreundinnen und –freunde!

Nach der Mitgliederversammlung am 29.05.2010 und dem am 17.06.2010 erfolgten Baubeginn in der Andreasstrasse steht uns ein neues Zeitalter bevor. Im Herbst 2011 soll die dort entstehende Gedenkstätte eröffnet werden. Unser Vorstand mischt sich derzeit in die konzeptionelle Gestaltung ein; generell steht auch eine Debatte für die mittelfristigen Vereinsziele auf der Tagesordnung. Auf unserer letzten Mitgliederversammlung herrschte einhellige Zustimmung zu dem Vorschlag, uns dazu in einer offenen, zwangslosen Form zusammenzufinden.

Deshalb möchten wir Sie/Dich herzlich einladen zu unserer Ideenwerkstatt

„Kreative Freiheit im offenen Gespräch“

Mitzubringen sind gute Gedanken/Ideen und die Lust zur Mitarbeit. Auch von den Freiheitsfreundinnen und –freunden, die am 24.07.2010 nicht kommen können, würden wir uns sehr über Statements und Informationen freuen, und diese natürlich ins Gespräch einbeziehen.

Zum „kreativen Aufwärmen“ gibt es eine PowerPoint-Präsentation über die 2009er Tournee der Wanderausstellung „Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und Mitwirkung.

Erfurt, den 29.06.2010

Andrea Herz, Joachim Heise, Marina Böttcher, Uwe Kulisch 

 

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10. April 2010, 14:00 Uhr, Begegnungsstätte „Kleine Synagoge“, Münzgasse, 99084 Erfurt.

Verehrte liebe Vereinsmitglieder,

nach einem ereignisreichen Jahr lädt Sie der Vorstand des Freiheit e.V. sehr herzlich zur Jahreshauptversammlung ein.

Vorgesehene Tagesordnung:

  • Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

  • Vorstandsbericht

  • Finanzberichte – Schatzmeister und Revisionskommission

  • Aussprache zu den Berichten

  • Entlastung des Vorstands

  • Nachwahl in den Vorstand

  • Information zur Ausstellung „Von Liebe und Zorn, Jungsein in der Diktatur“

  • Bericht zum Stand der Gedenkstätte

  • Ausblick 2010 mit Aussprache

  • Sonstiges / Mitteilungen

 

So freue ich mich, Sie alle in Erfurt begrüßen zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen 

Ihr Joachim Heise, Vorsitzender

 

 

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23. Februar 2010, 19.30 Uhr, Kaisersaal Erfurt, Salon Schumann, Futterstraße 15/16, 99084 Erfurt

Erinnerung ist eine Form der Begegnung (Kahlil Gibran)

Zeitzeugen, authentische Orte und historische Wissenschaften für die Erinnerung an die SED-Diktatur

Vortrag und Diskussion

Überlegungen zur Bedeutung von Zeitzeugen für die Geschichtsschreibung und die Bildungsarbeit am Beispiel der Gedenkstätte Andreasstraße

Hildigund Neubert, Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen

Podiumsgespräch und Diskussion, Praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Reflektion der Arbeit mit Zeitzeugen an Gedenk- und Bildungsstätten

Siegfried Reiprich, Direktor der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, ehem. Gedenkstätte Hohenschönhausen  

Prof. Dr. Rolf Gröschner, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie Universität Jena, Mitautor der Studie zur Sozialen Lage der Opfer des SED-Regimes in Thüringen

Frank Karbstein, Vorsitzender des Trägervereins Gedenkstätte Amthordurchgang

Prof. Dr. Peter Maser, Vorsitzender des Expertengremiums des Thüringer Kultusministeriums 2008 zur Beratung der Nutzungskonzepte Andreasstraße

Moderation:  Matthias Gehler, MDR

Die Andreasstraße hat sich durch das Engagement der Zeitzeugen, der Mitarbeiter der TLStU und der Projektpartner zu einer festen Größe in der Erfurter Bildungslandschaft entwickelt. Ihre Ausstrahlung reicht bis nach Bayern und Hessen. Es gibt eine „Stammkundschaft“ an Bildungseinrichtungen, Schulen und Tourismusunternehmen. Trotz der völlig unzureichenden Bedingungen kamen in fünf Jahren der „Sommeröffnungszeiten“ 41.500 Besucher und über 60 Veranstaltungen boten thematische Vielfalt. Ungefähr 600 Gruppen-Führungen mit fast 14.000 Interessierten fanden auch im Winter statt. Das ist eine reiche Bilanz in dem zum Abriss schon freigegebenen Haus. Jetzt beginnen Bauarbeiten. Neben Büroräumen soll eine „ordentliche“ Gedenk- und Bildungsstätte entstehen, finanziert aus Geldern, die noch vom SED-Vermögen aufgefunden wurden. Danach wird es eine Dauerausstellung, Seminarräume und feste Arbeitsstellen geben. 

Nur: es wurde kein Konzept für die Dauerausstellung und für die Arbeit festgelegt, die darin beginnen soll.

Wie soll so ein Konzept aussehen? Was leisten Zeitzeugen, das Historiker nicht können? Was können Historiker, das Zeitzeugen fehlt? Wie muss der Original-Ort das Konzept prägen? Welche Ansprüche können die geltend machen, die dort bisher tätig waren? Oder geht es bei dem Streit um die Andreasstraße nur um die plötzlich zur Verfügung stehenden Ressourcen?

 

 

 

29. Januar 2010, 16:30 Uhr, Kleine Synagoge Erfurt, Eintritt frei

Herzliche Einladung zu einem Lese- und Gesprächsabend mit Irène Alenfeld

„Warum seid Ihr nicht ausgewandert?“

„Ich will nicht die letzten Konsequenzen ziehen, sondern um der Kinder willen meine Position als Deutscher bis zum Letzten verteidigen.

Wie ungerecht, wie sinnlos ist das alles“, schreibt 1937 der aus einer Bankiersfamilie stammende Erich Alenfeld. Der Weltkriegsoffizier jüdischer Abstammung lebte als evangelischer Christ in Berlin und hielt das Judentum für seine Familie für „überwunden“. Er war zutiefst verletzt, als der nationalsozialistische Rassenwahn ihn als „Fremdstämmling“ an den gesellschaftlichen Rand stellte.

Die Emigration kam für ihn und seine „arische“ Frau Sabine mit den beiden Kindern Irène und Justus dennoch nicht in Frage. Sie blieben und überlebten mit der Hilfe von Freunden in Berlin. Vierzig Jahre später entdeckt Irène Alenfeld, 1933 geboren, im Nachlass ihrer Eltern Hunderte von Briefen aus der Zeit des Nationalsozialismus. Sie helfen ihr, Antworten auf die Frage zu finden, die sie vor allem als Jugendliche stark bewegt hat:

„Warum seid Ihr nicht ausgewandert?“

Irène Alenfeld ging ihren eigenen Weg und zog zunächst nach Frankreich, um dort einfacher und unbelasteter zu leben. Erst nach dem Tod der Mutter und mit dem Fund der Briefe tauchte die alte Frage wieder neu auf.

Die Autorin ergänzt ihre sehr persönliche Schilderung mit historischen Fakten und ordnet die privaten Ereignisse in einen größeren Zusammenhang ein. Ihre Familiengeschichte erzählt davon, wie sich die nationalsozialistische Gewaltherrschaft auf eine „privilegierte Mischehe“ auswirkte, wie viel Gottvertrauen, aber auch wie viel Zivilcourage notwendig waren, um das „Dritte Reich“ zu überleben. 

Über die Autorin:

Irène Alenfeld, Sprachenstudium in Paris und London; seit 1956 Konferenzdolmetscherin, u.a. an der Deutschen Botschaft in Washington, D.C.; daneben publizistisch tätig (Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk). Ihre Themen sind die deutsch-jüdische Geschichte, das Exil. Sie lebt in Berlin, Düsseldorf und Südfrankreich.

 

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07. Dezember 2009, 19:00 Uhr, in der Kleinen Synagoge Erfurt

Vortrag zum Roman „Nachtstaub und Klopfzeichen oder Die Akte Robert“ durch den Autor Dr. Karsten Dümmel mit anschließendem Gespräch.

 Eine Veranstaltung des Bildungswerkes Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und des Freiheit e.V.

 

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06. Dezember 2009, 19:00 Uhr, im Hof der Gedenkstätte Stasi-Haftanstalt Andreasstraße

„Ein Nikolaus der besonderen Art“

Aktion der Künstlergruppe ERSAM „Feuer und Skulpturen“

Lesung von Schiller-Zitaten mit Bezug zur Freiheit durch K. Ludwig Jonkisch und Andreas Storch

Musikalische Umrahmung mit Jörg Zapfe, Arnstadt

Für die Gäste und Vereinsmitglieder wird Glühwein, der von der Erfurter Weinzunft e.V. gespendet wird, gereicht.

Letzte Gelegenheit zum Besuch der unsanierten Gedenkstätte Andreasstraße (Eingang Bechtheimer Straße, Domplatz, Ecke Parkhauseinfahrt)

 

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05. Dezember 2009, im Ratsitzungssaal des Erfurter Rathauses

Der Freiheit e.V. und die Thüringer Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen laden am 05.12.2009 um 14:00 Uhr zum diesjährigen Zeitzeugentreffen in das Erfurter Rathaus zu einem Informationsnachmittag ein. Um 16:00 Uhr wird Ines Geipel  aus "Blackbox DDR - Unerzählte Leben unterm SED-Regime" lesen. Die Lesung ist öffentlich - wir laden alle Interessierte herzlich ein.

Wir freuen uns auf Sie und hoffen, dass Sie - trotz der Adventszeit - an diesem Wochenende nach Erfurt kommen können.

Bitte teilen Sie dem Freiheit e.V. Ihre Teilnahme mit. Kontakt

 

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04. bis 06. Dezember 2009

verbrennen oder erkennen    -    20 Jahre Akteneinsicht    

Festveranstaltungen anlässlich des 20. Jahrestages der Besetzung der 1. Stasi-Bezirksverwaltung in Erfurt

Das Programm der Veranstaltungsreihe entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Bitte teilen Sie bei der TLSTU Tel. 0361 3771951 oder siebeneicher@tlstu.thueringen.de Ihre Teilnahme mit.

Flyer         

 

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20. November 2009, 17:00 Uhr in der BStU - Haus 19 - auf dem Petersberg in Erfurt

"Auskünfte"  Thüringer Künstler auf dem Petersberg  

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung - "Auskünfte" Thüringer Künstler auf dem Petersberg ein. Die Ausstellung wird bis März 2010 zu sehen sein.

Zu sehen sind Werke von Gisela Richter, Alfred Traugott Mörstedt, Gert Weber, Harald Lange und Lutz Hellmuth.

Flyer        

 

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24. und 25. Oktober 2009, Öffnung der Stasihaftanstalt für interessierte Besucher jeweils 13 - 17 Uhr

Am Sonnabend, den 24.10.2009 und Sonntag, den 25.10.2009 öffnet der Verein für interessierte Besucher die Stasi-Untersuchungshaftanstalt Andreasstraße.

Am Sonntag bieten wir um 15:30 Uhr eine Führung mit Informationen zur Haus- und Haftgeschichte an.

Wir möchten daran erinnern, dass am 25.10.1989 Stasi-Chef Mielke erhöhte Kampfbereitschaft und das Tragen von Schusswaffen für seine "Mitarbeiter" anwies.

Kontakt  

 

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26. September 2009, 14:00 Uhr, in der Gedenkstätte Stasi-Haftanstalt Andreasstraße

Liebe Mitglieder und Freunde des Freiheit e.V.  

Nach der Jahreshauptversammlung im Frühjahr möchten wir Sie zu einer besonderen Mitgliederversammlung am 26. September 2009 in die Gedenkstätte Andreasstraße einladen. An diesem Tag endet das diesjährige Sommerprojekt in der Andreasstraße Erfurt mit einer ökumenischen Andacht, die um 14 Uhr beginnt.

Seit fünf Jahren hat die provisorische Gedenkstätte jährlich etwa 10.000 Besucher gehabt, die meisten davon in den Sommermonaten.

Nun hat die Landesregierung entschieden, die Gedenkstätte in die Hand der neuen Stiftung Gedenken Erinnern Lernen, Thüringer Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, zu geben. Über die zukünftige Beteiligung des Freiheit e.V. wird derzeit verhandelt. Höchstwahrscheinlich werden in diesem Winter die Bauarbeiten zur Sanierung des Gesamtgeländes beginnen.  

Es wäre also die letzte Gelegenheit, das Gefängnis noch einmal im alten Zustand zu sehen. Deshalb bieten wir Ihnen als Mitgliedern des Vereins und Ihren Angehörigen ab 11 Uhr Führungen in ganz kleinen Gruppen durch die sonst Besuchern nicht zugänglichen Teile des Gebäudes (Verhörzimmer) und Geländes an.  

Es wird auch Gelegenheit sein, die Architektenplanungen kennen zu lernen und vor allem hoffen wir auf viele gute Gespräche.  

Für eine Stärkung zwischendurch wird auch gesorgt sein.

Um gerade dieses planen zu können, wäre es gut wenn Sie sich anmelden, entweder per

Email: freiheit@andreasstrasse-erfurt.de  oder per

Telefon: Neubert 0176 26351757 oder Heise 0177 5972723  

Joachim Heise  und   Hildigund Neubert

 

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11. September 2009  um 19.00 Uhr, Gedenkstätte Andreasstraße, Flur 1. Etage des ehemaligen Hafthauses.

Filmabend in der Andreasstraße

Die stürmischen Ereignisse im Herbst/Winter 1989 in authentischen Bildern festzuhalten, war in den Tagen  der Friedlichen Revolution kein ungefährliches Unterfangen.

Dennoch gibt es eine Reihe von Filmen, die erzählen, wie Menschen den aufrechten Gang lernten.  

Der Freiheit e.V und die Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen laden ein zu einem Filmabend am 11. September 2009  um 19.00 Uhr in die Gedenkstätte Andreasstraße, Flur 1. Etage des ehemaligen Hafthauses.

Im Mittelpunkt des Abends steht ein Film der Schriftstellerin Gabriele Stoetzer. Er zeigt die Gruppe „Frauen für Veränderung“, die am 4. Dezember 1989 maßgeblich an der Besetzung der MfS-Bezirkszentrale und der Haftanstalt beteiligt waren.

Ein zweiter Film schildert in einer Zusammenfassung aus Dokumentaraufnahmen des Erfurter Bistums-Archivs, was sich in Friedensgebeten und bei Demonstrationen in Erfurt ereignet hat.

Zu diesem außergewöhnlichen Abend der Erinnerung sind Sie herzlich eingeladen.

Erfurt, den 8.9.2009

Margot Friedrich                          H. Neubert

 

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28. August 2009, 19.00 Uhr, in der Gedenkstätte Stasi-Haftanstalt Andreasstraße (Zugang Bechtheimer Straße)

"Das muss Sie gar nicht interessieren!"  Ein Erzählabend mit unveröffentlichtem Bild- und Tonmaterial

Christian KUNO Kunert (Renft / Pannach & Kunert)

Empfehlung: Eine kurzweilige und tiefgründige Geschichtsstunde

„Einer, der sich auskennt, gibt seine Erfahrungen zum Besten. Nicht belehrend sondern so, dass einem das Gesagte lange in Gedanken bleibt. Wer sich die Mühe macht und über das Gehörte etwas nachdenkt, sieht die DDR und die Staatssicherheit mit anderen Augen.

Kunert spielt mit seinem Publikum […]. Sprechrhythmus, Pausen und die Stimme erzeugen, geradezu plastisch handelnde und behandelte Personen. Und immer hat Kuno, dem die Stasi arg mitgespielt hat, ein Zwinkern im Auge, findet ein paar scheinbar flapsige Worte oder erzählt eine Geschichte.

Zum Lachen komisch, mit dem Talent eines Clowns nimmt Kuno sein Publikum […] mit auf eine Reise durch sein Leben. Hinterfragt man jedoch die einzelnen Titel, gefriert einem das Lachen angesichts der real existierenden Gewalt der Staatssicherheit und deren Methoden, unliebsame Mitbürger aus dem Alltag zu drängen. […]

Jeder, der sich für DDR-Geschichte interessiert, sollte Kunos Ausführungen wenigstens einmal gehört haben.“
(Fred Heiduk zur Hörbuch-CD „Das muss Sie gar nicht interessieren", C. Kunert, Marktkram 2007)
 

Eine Veranstaltung der Thüringer Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und des Vereins Freiheit e.V., gefördert durch die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und die Sparkasse Mittelthüringen.

Laden Sie sich bitte hier das Plakat und die Einladung zur Veranstaltung herunter.

Plakat                Einladungsflyer (1MB)

 

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10. Juli 2009, 19.30 Uhr, im Hof der Stasi-Haftanstalt Andreasstraße (Zugang Bechtheimer Straße)

Die gekaufte Freiheit - Der Freikauf von politischen Häftlingen aus der DDR

Übergabe des Erlöses aus der Festveranstaltung "20 Jahre Friedliche Revolution – 20 Jahre Deutsche Einheit" mit "Erfordia - Die Petersberg­Symphonie" am 10. Juni 2009 im Kaisersaal in Erfurt durch die „Freunde der Citadelle Petersberg zu Erfurt e.V.“

Im Rahmen der Sommeröffnungszeit Andreasstraße 2009 liest Hendrik von Quillfeldt aus seiner an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt entstandenen Magisterarbeit. Es geht dabei um den Freikauf von Bürgern der früheren DDR durch die damalige Bundesrepublik Deutschland. Er beschreibt dieses "eigenartige Phänomen der deutsch-deutschen Geschichte. Nirgendwo sei Vergleichbares geschehen und ist Folge der Teilung Deutschlands. Es kennzeichnet die außergewöhnlichen, eben nicht normalen, damaligen zweiseitigen Beziehungen."

Zu dieser Veranstaltung übergeben die "Freunde der Citadelle Petersberg zu Erfurt e.V." den Erlös aus der eingangs genannten von Land und Stadt mitgetragenen Festveranstaltung. Dabei führte das Wehrbereichsmusikkorps III der Bundeswehr, Erfurt, "Erfordia - Die Petersberg-Symphonie" zu Gunsten der o. g. Gedenk- und Bildungsstätte in der Andreasstraße kostenlos wieder auf. Diese erzählt musikalisch und mit einführenden Worten ca. zwei Dutzend Episoden aus der Erfurter Geschichte und lässt sie ergänzt durch bewegte Bilder auf einer Großleinwand erlebbar werden.

Projekte           Sommerprogramm 2009           Flyer zum Sommerprogramm 2009 (2MB)

 

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27. Juni 2009 um 18 Uhr in der Gedenkstätte Andreasstraße, Erfurt (Eingang Bechtheimer Str.)

Die  Ausstellung „Auskünfte“  Thüringer Künstler in der Andreasstraße wird eröffnet. Es werden Werke folgender Künstler zu sehen sein:

Alfred Traugott Mörstedt, 1925 - 2005, Erfurt, Malerei Graphik

Werner Schubert-Deister, 1921 - 1991, Hachelbich-Friedrichroda/Borsum/Harsum, Malerei Graphik

Harald Lange, * 1944, Freckleben-Erfurt-Buschmühl, Malerei Graphik

Gert Weber, *1951, Gräfenhain, Malerei Graphik

Lutz Hellmuth, *1943, Erfurt, Bildhauerei

Gernot Ehrsam, *1967, Kaltennordheim/Erfurt, Skulpturen Objekte Holz

Andreas Brinkel, *1961, Gotha/Remstädt, Installation Metall

 

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18. Juni 2009 um 18 Uhr in der Gedenkstätte Andreasstraße, Erfurt (Eingang Bechtheimer Str.)

Mit der Ausstellung „Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“ beginnt das aktuelle Sommerprogramm in der Gedenkstätte des Freiheit e.V. Zur Eröffnung laden Sie Marina Böttcher und Uwe Kulisch, die die Ausstellung erarbeitet haben und der Freiheit e. V. herzlich ein.

Die Ausstellung geht auch auf Reisen und und kann von Ihnen geordert werden.

Von Liebe und Zorn    

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Ausstellungstermine

 

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15. Juni 2009 um 13 Uhr in der Gedenkstätte Andreasstraße, Erfurt (Eingang Bechtheimer Str.)

Die Hugo-Dornhofer-Stiftung lädt ein zur Ausstellung "Hugo Dornhofer - unbeugsamer Demokrat in zwei Diktaturen". Diese Wanderausstellung ehrt Hugo Dornhofer, der 1952/1953 als Politischer Häftling in der Stasihaftanstalt Andreasstraße die Willkür und Brutalität der DDR-Staatsmacht erlebte und dennoch seinen Idealen einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung treu blieb.

Der Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Dr. Klaus Zeh, wird die Ausstellung eröffnen.

Link zur Hugo-Dornhofer-Stiftung

 

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10. Juni 2009 um 19 Uhr im Kaisersaal, Futterstraße, Erfurt

Die Freunde der Citadelle Petersberg zu Erfurt e.V. laden zur Festveranstaltung zu "20 Jahre Friedliche Revolution" mit (erster Wieder-) Aufführung der "Erfordia - Die Petersberg-Synphonie"  sehr herzlich ein. Die Landesregierung des Freistaates Thüringen hat das Jahr 2009 zum "Jahr der Demokratie" bestimmt. Es soll an die Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung vor 90 Jahren, des Grundgesetzes vor 60 Jahren und an die Friedliche Revolution vor 20 Jahren erinnert werden, die zur Deutschen Einheit führte. Gleichzeitig sind die Bürger und Vereinigungen aufgerufen, hierzu Beiträge zu leisten. Die Freunde der Citadelle Petersberg zu Erfurt e.V. haben beschlossen, diese Festveranstaltung anzubieten und dabei erstmals ihre Erfurter Geschichtssymphonie Erfordia - Die Petersberg-Symphonie wiederaufzuführen. Den im Mittelpunkt der Veranstaltung stehenden Festvortrag übernimmt der frühere Präsident des Thüringer Landtages, Herr Dr. Frank-Michael Pietzsch. Grußworte wird der Minister für Europa- und Bundesangelegenheiten des Freistaates Thüringen und Chef der Staatskanzlei, Herr Dr. Klaus Zeh, sowie der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt des Freistaates Thüringen, Herr Andreas Bausewein sprechen. Das Wehrbereichsmusikkorps III der Bundeswehr, Erfurt, wird wie bei der Uraufführung der Symphonie spielen. Der Eintritt von 10 Euro kommt der Gedenk- und Bildungsstätte in der ehemaligen MfS-U-Haftanstalt, Andreasstraße in Erfurt zugute.

Karten für die Veranstaltung sind an den üblichen Erfurter Vorverkaufsstellen (Zeitungsgruppe Thüringen, Tourismus-Information, Kaisersaal) erhältlich!

 

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Diesen Sommer richtet der Freiheit e.V. gemeinsam mit der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen ein umfangreiches Sommerprogramm aus

Informieren Sie sich bitte hier zu den Themen und Terminen der Veranstaltungen

Sommerprogramm 2009                Flyer zum Sommerprogramm 2009 (2MB)

 

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27. Mai 2009, 20 Uhr im Gefängnisflur der Stasi-U-Haftanstalt (Domplatz, hinter dem Landgericht, Bechtheimer Straße)

Im Rahmen der Reihe "Neue Wege zur Musik - Wege zur Neuen Musik" findet am 27. Mai 2009 um 20 Uhr im Gefängnisflur der Stasi-U-Haftanstalt die KLANG-SPRACH-PERFORMANCE "Worte, die die Freiheit suchen" statt:

Texte:

*Gabriele Stötzer* (Utrecht/Erfurt)

Improvisationen:

*Ensemble für Intuitive Musik*(EFIM/Weimar)

Live Elektronik:

*Hans Tutschku* (Boston)

Das Ensemble für Intuitive Musik hat sich 1981 gegründet und sein erstes Konzert in der "Galerie im Flur" gegeben, die Gabriele Kachold (heute Stötzer) am Erfurter Anger illegal unterhielt. Frau Stötzer, die selbst in der Andreasstraße inhaftiert war, wurde, wie auch das Ensemble für Intuitive Musik, vom MfS und anderen staatlichen Stellen intensiv "bearbeitet", die Galerie bald auch verboten.

Veranstalter:

Klang Projekte Weimar e.V. in Zusammenarbeit mit der Thüringer Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und dem Freiheit e.V.

Förderer:

Thüringer Kultusministerium, Kulturstiftung des Freistaates Thüringen, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und OFB Projektentwicklung

 

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04. Juli 2009

Am 04.07.2009 plant der Freiheit e.V. für seine Mitglieder einen Besuch der Gedenkstätte Mittelbau Dora bei Nordhausen. Um Anmeldung wird gebeten. Folgender Ablauf ist vorgesehen: 11 Uhr Abfahrt ab Hauptbahnhof Erfurt. 13 Uhr eine Führung durch das ehemalige KZ mit Besichtigung des Stollens, in denen die V1 und V2 produziert wurden (warme Kleidung ist angeraten). 17 Uhr kleiner Stadtrundgang durch Nordhausen. 18:30 Uhr Rückfahrt nach Erfurt, 20 Uhr Ankunft in Erfurt Hauptbahnhof.

Die Abfahrtszeiten sind ca.-Zeiten, da sich ab 14.06.2009 die Fahrtzeiten ändern. Weitere Einzelheiten zum Tagesablauf können bei Frau Neubert oder Herrn Heise erfragt werden.

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26. Mai 2009 2009, 20.00 Uhr im Café Nerly, Marktstr. 6, Erfurt

"Wittstock statt Woodstock - Hippies in der DDR"

im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung "Von Liebe und Zorn" zeigen wir den Film "Wittstock statt Woodstock - Hippies in der DDR"
Im Anschluss an den Film wird Michael Rauhut (Autor u.a. von "Bye, bye Lübben City. Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR") das Podiumsgespräch "Die andere Jugend" moderieren.

Weitere Informationen zu Film und Podiumsdiskussion können Sie der Einladung entnehmen.
 

Einladung zum Herunterladen

 

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30. April 2009, 20.00 Uhr im Café Nerly, Marktstr. 6, Erfurt

Christoph Dieckmann präsentiert in Erfurt sein neues Buch:
"Mich wundert, dass ich fröhlich bin. Eine Deutschlandreise"


Christoph Dieckmann präsentiert am
Donnerstag, den 30. April 2009, 20.00 Uhr im Café Nerly, Marktstr. 6, Erfurt sein im Ch. Links Verlag erschienenes neuestes Werk "Mich wundert, dass ich fröhlich bin - Eine Deutschlandreise".
Seit vielen Jahren beobachtet und reflektiert der vielfach preisgekrönte ZEIT-Autor Christoph Dieckmann die Umbrüche in Deutschland. Nie ist Gegenwart für ihn ohne Vergangenheit denkbar. Zu gut weiß er um die Verführung, die Geschichte aktuellen Bedürfnissen zu unterwerfen und sie passend ins Bild zu setzen.

In seinem neuen Werk nimmt Christoph Dieckmann den Leser mit auf eine lebenspralle Exkursion durch Ost und West, von Wittenberg nach Bayreuth, von Halberstadt nach Helgoland und weiter, bis Amerika. Ob er sich an Marion Gräfin Dönhoff und Klaus Renft erinnert, Inge Viett und Jan Philipp Reemtsma begegnet, John Fogerty und Wolfgang Lötzsch trifft - Dieckmann erzählt Gegenwart mit Wurzeln. Er redet mit Uwe Tellkamp und Martin Walser, er besucht die Lebensorte von Wilhelm Busch und die des Sterbens von Rosa Luxemburg. Sein Erinnern ist geprägt durch die Mahnung der »Kindheitsmuster« von Christa Wolf: »Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.« Dieses Geschichtsbuch aus Geschichten lässt spüren, wie wir wurden, was wir sind. Christoph Dieckmanns  »Deutschlandreise« ist ein Dokument der deutschen Einheit fernab aller Jubiläums-Prosa und Parolen.


Die Lesung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung des Freiheit e.V. "Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur" statt in Zusammenarbeit mit der Böllstiftung. 

 

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„Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“

 EINLADUNG zur Ausstellungseröffnung am 23.04.2009 um 17:30 Uhr

Liebe und Zorn ist eine Wanderausstellung. Die nächsten Termine der Ausstellung sind:

  • 23.4. bis 7.6.2009 im Thüringer Landtag

  • 24.7. bis 21.8.2009 in Berlin in der Normannenstr. Stasimuseum

  • 25.9. bis 16.10.2009  in Frankfurt (Main) IGM Main-Forum

  • 22.10. bis 20.11.2009 in Marburg in der Universitätsbibliothek

Wenn Sie die Ausstellung auch in Ihrer Nähe wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Von Liebe und Zorn    

Raumplanung große Version    Raumplanung kleine Version   

Ausstellungstermine

 

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Montag, 6. April 2009, 17 Uhr

„ Alles wirkliche Leben ist Begegnung“

Martin Buber

 EINLADUNG

 

Zur Buchübergabe des Buches  „Die jüdischen Bürger aus Arnstadt“

von Klaus Reinhold, am Montag, 6. April 2009, 17 Uhr in der kleinen  Synagoge, 99084 Erfurt, An der Stadtmünze 4/5

darf ich Sie im Namen des Vorstandes von Freiheit e.V. herzlich einladen.

 

Link zur Einladung und Faxantwort

 

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21. März 2009 / 14:00 Uhr

Kleine Synagoge, Münzgasse, 99084 Erfurt

Jahreshauptversammlung des Freiheit e. V. 

Verehrte, liebe Mitglieder,

nach einem ereignisreichen Jahr lädt Sie der Vorstand des Freiheit e.V. sehr herzlich zur Jahreshauptversammlung ein.

 

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04. Februar 2009 / 19:30 Uhr

Hörsaal Coelicum, Katholisch-Theologische Fakultät Erfurt

20 Jahre und kein Ende

Marianne Birthler, Berlin; Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

 

Zur Aktualität der MfS-Akten

Katholisches Forum im Land Thüringen, Akademie des Bistums Erfurt

Forschungsstelle für kirchliche Zeitgeschichte am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit

 

 Der Veranstalter bittet um Ihre persönliche Anmeldung. Hier ist das Informationsblatt zur Veranstaltung:  Einladung

 

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20. Dezember 2008

Letztmalig in diesem Jahr veranstaltet der  Freiheit e.V.  am Samstag, den 20.12.08, einen „Tag der offenen Tür“ mit Führungen in der ehemaligen Stasi -U-Haft Andreasstraße von 14 bis 17 Uhr (Eingang Bechtheimer Str.2 / hinter dem Gericht).  Um 15 Uhr findet eine Führung mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen statt. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Gedenkstätte wird erbeten.
 

Wegen zahlreicher Anfragen besteht an diesem Tag erneut die Möglichkeit sich über die Mitgliedschaft und die Arbeit des Vereins zu informieren.

 

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4. Dezember im Zeichen des Gedenkens an Opposition und Widerstand in der DDR

Am 4.12.08  veranstaltet  der  Freiheit e.V. den „Tag der offenen Tür“ mit Führungen in der ehemaligen Stasi-U-Haft Erfurt Andreasstraße von 14 bis 16 Uhr.  (Eingang Bechtheimer Str. 2) Nach zahlreichen Anfragen besteht an diesem Tag die Möglichkeit sich auch über eine Mitgliedschaft im Verein zu informieren.

Um 17 Uhr werden die Freundinnen und Freunde des Freiheit e.V. der Einladung in die Lorenzkirche folgen, um den  30. Jahrestag der Friedensgebete in Erfurt (immerhin der ersten in der DDR) gemeinsam zu feiern.

Gegen 18 Uhr dann wird,  wie jedes Jahr, organisiert durch die Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V., der ersten friedlichen Besetzung einer Stasi Zentrale im Jahr 1989, insbesondere durch mutige Bürgerinnen, in der Andreasstraße gedacht.

Der Freiheit e.V. bedankt sich nochmals für das rege Interesse an der Veranstaltung im Rathaus „Freiheit – gestern, heute, morgen“ vom 22.11.08.

Uwe Kulisch, Matthias Büchner

 

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4. Zeitzeugentreffen

Am 22. November 2008 lädt der Verein „Freiheit e.V.“ zum nunmehr vierten Zeitzeugentreffen ein. In diesem Jahr konnte das Erfurter Rathaus am Fischmarkt als Veranstaltungsort gewonnen werden. In diesem öffentlichen Raum erlangt unser Anliegen, in der ehemaligen Stasi-U-Haft eine Gedenkstätte zu errichten, eine wirksamere Nachdrücklichkeit.

Um 14 Uhr treffen sich die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Raum 244 des Erfurter Rathauses. Die Thüringer Landesbeauftragte wird über den gegenwärtigen Verhandlungsstand zur künftigen Gedenkstätte Andreasstraße informieren. Joachim Heise, 1. Vorstand, berichtet über den Verlauf des diesjährigen Sommerprojektes „Licht und Horizonte“ in der Andreasstraße.

Um 18 Uhr wird der Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein die ZeitzeugInnen im Festsaal des Rathauses empfangen. 

Anschließend findet die von Freiheit e.V. initiierte Veranstaltung „Freiheit – gestern, heute, morgen“ statt.

Um 19 Uhr beginnt die Vernissage zur Ausstellung des Malers und Grafikers Harald Lange. Die Laudatio wird Dr. Jutta Lindemann aus Erfurt halten.

Ab 20 Uhr  tritt der Liedermacher und Autor Stephan Krawczyk auf. Der Schriftsteller Jürgen K. Hultenreich wird anschließend eine Lesung aus seinen Publikationen gestalten.

Zu diesem Abend lädt Freiheit e.V. in Zusammenarbeit mit der TLStU alle ZeitzeugInnen, Vereinsmitglieder, FreundInnen und Interessierte ganz herzlich ein. Der Eintritt ist kostenfrei. Über eine Spende für die zukünftige Gedenkstätte würden wir uns natürlich sehr freuen.

Zeitzeugentreffen und Veranstaltung wurden von der Thüringer Staatskanzlei und dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft gefördert.

Kontakt Veranstaltungsorganisation: Uwe Kulisch 0160 8301948

 

 „Freiheit – gestern, heute, morgen“

Stephan Krawczyk ist mittlerweile zur Legende geworden. Der gebürtige Thüringer kann von den erlebten Repressalien in der SED-Diktatur wahrhaftig „ein Lied singen“. Er studierte an der Musikhochschule Weimar und bekam schon 1985 wegen seiner kritischen Texte Berufsverbot. Danach konnte er nur noch in Kirchen auftreten. Nach seiner Verhaftung wurde er 1988 in die BRD abgeschoben. Er lebt und arbeitet in Berlin. Stephan Krawczyk gestaltet Konzerte/Lesungen, arbeitet als Schriftsteller und beteiligt sich an Filmprojekten.

Publikationen u. a.: 1996 „Das irdische Kind“, 2002 „Der Narr“, CDs  „Die Queen ist in der Stadt“ und „Kontrast Programm“

 Jürgen K. Hultenreich ist ebenfalls ein Thüringer, er wurde in Erfurt geboren. Er arbeitete u. a. als Schaufensterdekorateur, Musiker und Bibliothekar. 1985 musste er die damalige DDR verlassen.  Seitdem lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in (West)-Berlin.

Publikationen u. a.: 2001 „Die Schillergruft“ und 2005 „Westausgang“ 64 Stories

Harald Lange, Grafiker/Maler, wurde in Aschersleben geboren und lebte von 1965 bis 1984 in Erfurt. An der Pädagogischen Hochschule Erfurt studierte er Kunsterziehung. Später absolvierte er noch ein externes Studium (Druckgrafik) in Leipzig. Seit 1975 ist er freischaffender Künstler. Er fühlt sich der „Wiener Schule“ und damit dem phantastischen Realismus verbunden. Seit 1984 lebt und arbeitet er in Buschmühl, Landkreis Demmin in Mecklenburg-Vorpommern. Harald Lange präsentierte seine Kunst in zahlreichen Personalausstellungen, ebenso kann er auf häufige Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland verweisen.

 

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Samstag 15.11.2008:

Der Verein Freiheit richtet einen "Tag der offenen Tür" in der Andreasstraße aus. Um 15 Uhr wird eine öffentliche Führung stattfinden.

 

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Messe für die politischen Gefangenen:

Am Sonntag, dem 12.10.2008, 11:00 Uhr findet im Dom eine Messe für die politischen Gefangenen statt. Anschließend (ab 14:00 Uhr) ist die Untersuchungshaftanstalt wieder zum Tag der "Offenen Tür" geöffnet.

 

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„Punk in der DDR - Sand im Getriebe der Diktatur“

Lesung mit Musik am Sa. 06. September 2008 ab 18 Uhr im Hof der ehemaligen Stasi-U-Haft, Eingang Bechtheimer Str., hinter dem Gericht.

In der Veranstaltungsreihe des diesjährigen Sommerprojektes, die erneut im Hof der ehemaligen Stasi-U-Haft Erfurt stattfindet, soll in diesem Jahr auch die antiautoritäre Jugendkultur der 80er Jahre in der DDR-Diktatur, der Punk, thematisiert werden.

Buchlesung von Frank Willmann

„Satan, kannst du mir noch mal verzeihen. Otze Ehrlich, Schleimkeim und der ganze Rest.“

Dieter „Otze“ Ehrlich, Sänger und Musiker der legendären Punkband Schleim-Keim aus Stotternheim bei Erfurt war einer der prägnantesten Figuren des DDR-Punk. Zahlreiche Weggefährten kommen in diesem Buch zu Wort. Es erzählt von der Punkszene, aber auch vom Alltag, den Repressionen und den Zersetzungsmethoden der Staatssicherheit.

Autoren/Herausgeber: Frank Willmann und Anne Hahn

Geführter Rundgang durch die ehemalige Stasi-U-Haft, Dias, Filme, Musik und ein offenes Gespräch mit Protagonisten von damals.

 

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EINSCHLUSS IV - Licht und Horizonte

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Ausstellung in der Haftanstalt in der Andreasstraße, offizielle Eröffnungsveranstaltung am kommenden Freitag um 20 Uhr! Vom 27. Juni bis 14. September ist die Ausstellung jeweils Donnerstag bis Sonntag von 14:00 bis 19:30 Uhr geöffnet. Durch die Behörde der Landesbeauftragten wird es öffentliche Führungen jeweils donnerstags um 17:30 Uhr geben. Samstags ist die Gedenkstätte von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Am 14. September, zum Tag des offenen Denkmals, ist die Gedenkstätte von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Anschließend findet die Schlussveranstaltung der Ausstellung statt.

http://www.einschluss.de/

 

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Sa. 24. Mai 2008:

Tag der "Offenen Tür" in der Stasihaftanstalt in der Andreasstraße. Von 13 bis 17 Uhr stehen Zeitzeugen bereit, Ihnen sachkundig Informationen zum Gebäude und Geschehen in dieser Stätte zu vermitteln.

 

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Sa. 26. April 2008:

Tag der "Offenen Tür" in der Stasihaftanstalt in der Andreasstraße. Von 13 bis 17 Uhr stehen Zeitzeugen bereit, Ihnen sachkundig Informationen zum Gebäude und Geschehen in dieser Stätte zu vermitteln.

 

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Do. 24. April 2008:

                 Treffen des offenen Arbeitskreises im Cafè Paul bei der Predigerkirche

 

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Sa. 16. Februar 2008:

Ruinen schaffen ohne Waffen?  

Das Gefängnis in der Andreasstraße ist vom Verfall bedroht und die Zuständigen in Stadt und Land streiten seit Monaten ums Geld. Es gibt noch immer keine Zusagen, wann mit der Sanierung begonnen werden kann. Den politischen Willenserklärungen müssen endlich Taten folgen, sonst geht das Gebäude verloren.  

Der Verein Freiheit e.V. lädt ein, am Samstag dagegen zu protestieren. Zu 14 Uhr sind die Medienvertreter eingeladen. Es wäre gut, wenn Viele da sind.

Am Sonnabend, den 16.02.2008, findet in der ehemaligen Stasi-U-Haftanstalt in der Erfurter Andreasstraße ( Eingang Bechtheimer Straße ) in der Zeit von 13 bis 17 Uhr der *Tag der offenen Tür* des Monats Februar statt. Für Interessierte werden Führungen mit Zeitzeugen durch das Zellenhaus angeboten, es sind aber auch individuelle Besichtigungen möglich. Mitglieder des Vereins *Freiheit e.V. *informieren über ihre Ziele und Aktivitäten. Aufnahme-Anträge für die Mitgliedschaft im Verein werden gern entgegengenommen. Der Eintritt ist frei; über eine Spende würden wir uns sehr freuen! Mit dem *Tag der offenen Tür* am 16.02.2008 möchten wir daran erinnern, daß sich der Beschluß der SED-Führung zur Kriminalisierung und "strafrechtlichen" Verfolgung von Ausreisewilligen zum 31sten  mal jährt. In der Folge wurden tausende DDR-Bürger rechtsstaatswidrig in den Stasi-U-Haftanstalten der DDR entrechtet, mißhandelt, erpreßt und schließlich von der Stasi hörigen Strafkammern verurteilt. Wir wollen dem Vergessen entgegenwirken und fordern den Aufbau einer Gedenkstätte - *jetzt!!!

*Wir danken für Ihre Bemühungen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Joachim Heise, Vereins-Vorsitzender

 

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Sa. 05. April 2008, 14 Uhr, Kleine Synagoge in Erfurt

Grosse Mitgliederversammlung des Verein Freiheit

 

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